Klimawandel: HDE-Adapt unterstützt Einzelhandelsunternehmen

Klimawandel: HDE-Adapt unterstützt Einzelhandelsunternehmen

Veröffentlicht am: 2. Februar 2023Kategorien: Top News

Mit dem HDE-Adapt stellt der Handelsverband Deutschland Schulungen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels bereit. Ziel ist die Standfestigkeit gegen Extremwetterbedingungen und so mehr Klimaschutz im Einzelhandel.

Extreme Wettereignisse wir andauernde Hitzeperioden werden immer häufiger. Deshalb müsse auch die Widerstandsfähigkeit der Einzelhandelsunternehmen sichergestellt sein, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE. Unternehmen sollen bei dieser Aufgabe nun unterstützt werden.

Die Angebote des HDE-Adapt bauen auf der bereits seit 2017 laufenden Klimaschutzoffensive des HDE auf. Das Projekt selbst läuft über zwei Jahre von Anfang 2023 bis Ende 2024 und wird zusätzlich durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert. Es steht im Einklang mit der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel der Bundesregierung, welche seit 2008 läuft.

Worum geht es beim HDE-Adapt inhaltlich? Resilienz als Leitkonzept!

Die Angebote sind vor allem für kleine und mittlere Unternehmen gedacht, wobei es sich um Workshops und Informationsmaterialien handelt. Das Weiterbildungsprojekt baut außerdem auf Seminaren und Schulungen für die teilnehmenden Unternehmen auf, unter der Frage „Was bedeuten Anpassungen an die Folgen des Klimawandels für Unternehmen?“. Es sollen Klimaauswirkungen, Unternehmensrisiken und konkrete Handlungsbedarfe identifiziert und diskutiert werden. Es soll aber auch auf mögliche Chancen geblickt und Lösungsorientiert gearbeitet werden. Die Folgen daraus sind mögliche Anpassungen des Warenangebots, Baumaßnahmen, die umweltfreundlicher sind, wie Isolierung, Verschattung und Kühlung oder aber eine andere Standortwahl.

Das Projekt, das so pragmatisch in die Zukunft blickt, ist für alle Interessierten auf der Website zur Klimaschutzoffensive des HDE zu finden. Dort gibt es außerdem weiterführende Informationen, Materialien zum Download und Veranstaltungstermine.

 

Quelle:

Handelsverband Deutschland – HDE e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin

Die letzten Artikel

Handelsverband Südwest knüpft beim Lidl-Weinwettbewerb neuen Kontakt

13. Oktober 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Pfalz, Rheinland-Pfalz, Top News|

Bissersheim. Beim Presseevent von Lidl in Deutschland und dem Deutschen Weininstitut (DWI) auf dem Weingut Mussler hat Dr. Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Südwest e. V., einen neuen Ansprechpartner beim Discounter kennengelernt. Anlass war die Vorstellung der Siegerweine des Wettbewerbs „Aus Liebe zum deutschen Wein“, die allesamt aus Rheinland-Pfalz stammen. Netzwerken gehört zu den Aufgaben, die in der Verbandsarbeit selten sichtbar werden und trotzdem viel bewirken. Wer die Interessen des Handels vertreten will, braucht verlässliche Kontakte in die Unternehmen, auch zu den großen Akteuren der Branche. Die Einladung von Lidl und dem DWI nach Bissersheim bot dafür einen passenden Rahmen. Neben

Tracking-Pixel im Newsletter lösen neue Abmahnungen aus

7. Oktober 2026|FDF, HVSUEW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News|

Wer das Öffnungs- und Klickverhalten seiner Newsletterempfänger per Tracking-Pixel auswertet, ohne dafür eine eigene Einwilligung zu haben, riskiert derzeit eine Abmahnung. Händler sollten ihr Versandtool deshalb zeitnah überprüfen. Dass Newsletter ohne Einwilligung der Empfänger Ärger bringen können, ist im Handel bekannt. Neu ist, woran sich die aktuellen Abmahnungen festmachen. Im Visier stehen die unsichtbaren Tracking-Pixel, die viele Versandtools automatisch in jede Mail einbauen. Über sie lässt sich nachvollziehen, ob und wann ein Empfänger die Nachricht öffnet, auf welchem Gerät er sie liest und welche Links er anklickt. Zur Erfolgsmessung von Kampagnen ist das gängige Praxis, und viele Unternehmen haben sich bisher

Kostenfreies IHK-Webinar zur EmpCo-Richtlinie am 13. Oktober 2026

30. September 2026|Seminare, Top News|

Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Welche Formulierungen Händler künftig noch verwenden dürfen und wo Vorsicht geboten ist, erklärt ein kostenfreies Webinar der IHK Koblenz am 13. Oktober. Mit der EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) hat die Europäische Union die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbrauchern deutlich verschärft. Die EU will damit Greenwashing einen Riegel vorschieben und erreichen, dass sich Kunden auf grüne Werbeversprechen verlassen können. In Deutschland sind die neuen Vorgaben seit dem 27. September 2026 anzuwenden. Pauschale Umweltbegriffe im Fokus Für Händler bringt das spürbare Änderungen mit sich.

Nach oben