Fußverkehrs-Check Bad Neuenahr-Ahrweiler: Mehr Aufenthaltsqualität für Handel und Innenstadt
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Kurstadt an der Ahr gehört zu den zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die in diesem Jahr am Fußverkehrs-Check des Landes teilnehmen. Unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ analysieren Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Bedingungen für den Fußverkehr vor Ort und erarbeiten konkrete Verbesserungsvorschläge.
Gut zu Fuß, gut für den Handel
Die Fußverkehrs-Checks sind ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz im Rahmen des Regierungsschwerpunkts „Innenstädte der Zukunft“. Von guten Bedingungen für den Fußverkehr profitieren alle, nicht zuletzt der Einzelhandel und die Gastronomie: Wer zu Fuß unterwegs ist, verweilt länger in der Stadt und nimmt das lokale Angebot intensiver wahr.
Wiederaufbau als Chance
In Bad Neuenahr-Ahrweiler liegt der Fokus auf zwei Bereichen, in denen die Verwaltung besonderes Verbesserungspotential sieht: dem Mittelzentrum in Ahrweiler und dem Kurviertel in Bad Neuenahr. Ein erklärtes Ziel ist es dabei, Mängel im Fußwegenetz im Zuge des laufenden Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe gezielt zu beseitigen. Die fachliche Begleitung übernimmt ein erfahrenes Planungsbüro, das den gesamten Prozess moderiert und am Ende konkrete Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung zusammenstellt.
Drei Termine im Juni und Juli
Den Auftakt bildet ein öffentlicher Workshop am Dienstag, 16. Juni 2026, von 18 bis 20 Uhr im Sitzungssaal I des Rathauses in Bad Neuenahr. Die etwa zweistündigen Begehungen finden anschließend an zwei Terminen statt: 1. Begehung am Mittwoch, 1. Juli (Treffpunkt 18 Uhr, Kreisverwaltung) und 2. Begehung am Donnerstag, 2. Juli (Treffpunkt 18 Uhr, Stadtbibliothek).
Breite Beteiligung erwünscht
Ausdrücklich eingeladen sind Vertreter aus lokalen Geschäften, der Gastronomie, Vereinen und der Politik. Ebenso Bürger aller Altersgruppen, Familien, Senioren sowie Personen mit und ohne Behinderung. Je breiter die Beteiligung, desto aussagekräftiger das Ergebnis.
Anmeldungen für alle drei Termine werden per E-Mail an mobilität@bad-neuenahr-ahrweiler.de oder telefonisch unter 02641/87-324 erbeten. Weitere Informationen zum Programm sind unter hier abrufbar.
(Text: Pressestelle Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler/hv/ks; Foto: AdobeStock_210475221)
Die letzten Artikel
Textil- und Modehandel schwächelt – Onlinehandel boomt
Statistisches Bundesamt. Das Statistische Bundesamt hat kürzlich vorläufige Umsatzzahlen für die einzelnen Handelsbranchen im März 2025 veröffentlicht. Die Daten basieren auf einer gewichteten Stichprobe von acht Prozent. Die Ergebnisse zeichnen ein durchwachsenes Bild – insbesondere für die stationären Textil- und Modebranchen, die deutliche Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat hinnehmen mussten. Je nach Segment lagen die Rückgänge zwischen –0,8 Prozent im Schuh- und Lederwarenhandel und –15,1 Prozent im Sportfachhandel. Auch im kumulierten Jahresverlauf bis Ende März bleiben die Zahlen im negativen Bereich. Im Detail: Einzelhandel mit vorwiegend Bekleidung: –3,0 % Einzelhandel mit vorwiegend Textilien (zum Beispiel Bettwaren, Heimtextilien, Handarbeitsbedarf, Stoffe): –14,3 % Schuh- und
Einigung über neue EU-Spielzeugverordnung erzielt
Spielzeugverordnung. Mitte April haben sich das Europäische Parlament und der Rat der EU in den Trilogverhandlungen auf eine überarbeitete Spielzeugverordnung geeinigt. Der finale Gesetzestext muss nun noch vom EU-Parlament und vom Ministerrat formell angenommen werden. Ein zentrales Element der neuen Verordnung ist der digitale Produktpass (DPP). Dieser soll künftig auf jedem Spielzeug – etwa über einen QR-Code – verfügbar sein und leicht zugängliche Informationen zu Sicherheit und Warnhinweisen liefern. Zudem sieht die Verordnung strengere Vorgaben für den Einsatz gesundheitsgefährdender Stoffe wie PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) vor. Nach der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU treten die neuen Vorschriften nach einer
HDE-Konsumbarometer Mai 2025: Verbraucherstimmung stagniert angesichts politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten
HDE-Konsumbarometer. Nachdem die Verbraucherstimmung in Deutschland zuletzt leichte Anzeichen einer Erholung zeigte, bleibt sie im Mai auf dem Niveau des Vormonats. Das geht aus dem aktuellen Konsumbarometer des Handelsverbandes Deutschland (HDE) hervor. Weder internationale handelspolitische Spannungen noch die Vorhaben der neuen Bundesregierung im Koalitionsvertrag erzeugen derzeit spürbare Impulse – weder in positiver noch in negativer Richtung. Die Konsumlaune der Verbraucherinnen und Verbraucher verharrt somit in einer abwartenden Haltung. In den vergangenen Wochen nahmen die pessimistischen Konjunkturprognosen zu. Zudem sorgten die Ankündigungen sowie die anschließende Aussetzung von US-Zöllen für handelspolitische Unruhe. Dennoch bleibt die Einschätzung der Verbraucher zur künftigen Konjunktur weitgehend

