Fußverkehrs-Check Speyer: Stadt lädt Bürger und Handel zu zwei Begehungen ein
Speyer. Wie sicher, komfortabel und barrierefrei sind die Wege für Fußgänger in Speyer? Dieser Frage geht die Stadt im Rahmen des Fußverkehrs-Checks 2026 nach. Bei zwei öffentlichen Begehungen am 22. und 24. Juni können Bürger ihre Erfahrungen und Hinweise direkt einbringen. Anmeldung bis 18. Juni.
Gut zu Fuß, gut für den Handel
Speyer gehört zu den zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die in diesem Jahr am Fußverkehrs-Check des Landes teilnehmen. Das Programm steht unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ und wird vollständig vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau im Rahmen des Schwerpunkts „Innenstädte der Zukunft“ finanziert. Den Auftakt bildete ein öffentlicher Workshop im Mai.
Von guten Bedingungen für den Fußverkehr profitiert auch der Handel. Wer zu Fuß unterwegs ist, verweilt länger in der Stadt und nimmt das lokale Angebot intensiver wahr. Eine attraktive, sichere Fußgängerzone ist damit ein direkter Standortfaktor für Einzelhandel und Gastronomie.
Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam vor Ort
Kern des Formats sind zwei gemeinsame Begehungen. Bürger bewerten dabei zusammen mit Vertretern aus Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und Fachleuten ausgewählte Strecken im Stadtgebiet. Ziel ist es, Stärken und Schwachstellen zu erkennen, Hinweise aus der Bevölkerung aufzunehmen und konkrete Verbesserungsvorschläge zu entwickeln.
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler:
„Der Fußverkehr ist die Grundlage jeder Mobilität. Mit dem Fußverkehrs-Check möchten wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort herausfinden, wo wir bereits gut aufgestellt sind und an welchen Stellen Verbesserungsbedarf besteht.“
Die Termine im Überblick
- 1. Begehung: Montag, 22. Juni 2026, 18 bis 20 Uhr, Treffpunkt Postplatz
- 2. Begehung: Mittwoch, 24. Juni 2026, 17 bis 19 Uhr, Treffpunkt Bahnhofsvorplatz
Eingeladen sind alle, die regelmäßig zu Fuß unterwegs sind oder sich für eine sichere, barrierefreie und attraktive Gestaltung des öffentlichen Raums interessieren. Das schließt ausdrücklich Vertreter des lokalen Handels ein.
Um Anmeldung bis Donnerstag, 18. Juni 2026, wird gebeten, per E-Mail an tiefbau@stadt-speyer.de.
Die Ergebnisse der Begehungen werden dokumentiert und fließen in die weitere Verkehrs- und Stadtentwicklungsplanung ein. Sie bilden die Grundlage für künftige Maßnahmen zur Stärkung des Fußverkehrs in Speyer.
(Text: Pressestelle Stadt Speyer/hv/ks; Bild: AdobeStock_574070914)
Die letzten Artikel
Sommerschlussverkauf: Nur noch wenige Tage, um Lagerbestände zu räumen
Der Sommerschlussverkauf 2026 läuft seit dem 27. Juli und endet regulär am 9. August. Für Händler heißt das: Jetzt ist die letzte Gelegenheit, Sommerware loszuwerden, bevor die Herbstkollektionen ins Haus stehen. Wer noch Restbestände aus der Frühjahrs- und Sommersaison im Lager hat, sollte die verbleibenden Tage nutzen. Nach dem 9. August wird es enger: Die Herbstware drängt in die Regale, und Sommerartikel verlieren mit jeder Woche weiter an Aktualität. Ein paar Anhaltspunkte für die letzten SSV-Tage: • Restposten sichtbar platzieren – Kundschaft sucht in dieser Phase gezielt nach Schnäppchen • Kombiangebote prüfen, um auch schwer verkäufliche Ware mitzunehmen • Rechtzeitig Platz
Gemeinsam stärker: Aktionen mit Nachbarhändlern organisieren
Wer allein für Laufkundschaft sorgt, hat es oft schwerer als eine ganze Straße oder ein Quartier, das an einem Strang zieht. Gemeinsame Aktionen mit benachbarten Geschäften kosten wenig, bringen aber oft mehr Sichtbarkeit als Einzelmaßnahmen. Warum sich Zusammenarbeit lohnt Kunden, die wegen eines Geschäfts in die Straße kommen, entdecken oft nebenbei weitere Läden, wenn diese sichtbar aufeinander verweisen. Eine gemeinsame Aktion bündelt zudem den Werbeaufwand: Statt dass jeder Betrieb allein Flyer druckt oder Social-Media-Posts erstellt, teilen sich mehrere Geschäfte die Arbeit und die Reichweite. Auch der Handelsverband Deutschland betont, dass lokale Rabattaktionen und gemeinsame Veranstaltungen von Händlern dazu beitragen können, dass
QR-Codes im Schaufenster: Kleiner Aufwand, großer Effekt
Auch außerhalb der Öffnungszeiten kann das Schaufenster arbeiten. Ein QR-Code an der richtigen Stelle verwandelt einen kurzen Blick von draußen in einen digitalen Kontakt, ganz ohne großen technischen Aufwand. Was ein QR-Code im Schaufenster leisten kann Ein QR-Code lässt sich mit wenigen Klicks erstellen und auf nahezu alles verlinken: die eigene Website, das Google-Unternehmensprofil, den Online-Shop, eine Terminbuchung oder den Instagram-Kanal. Kunden, die abends oder sonntags am Laden vorbeigehen, können so trotzdem in Kontakt treten, ohne dass jemand vor Ort sein muss. Wofür sich QR-Codes besonders eignen Verlinkung zum aktuellen Sortiment oder Online-Shop, wenn der Laden geschlossen ist Direkter Link zu

