Kostenfreies IHK-Webinar zur EmpCo-Richtlinie am 13. Oktober 2026
Seit dem 27. September 2026 gelten in Deutschland strengere Regeln für Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Welche Formulierungen Händler künftig noch verwenden dürfen und wo Vorsicht geboten ist, erklärt ein kostenfreies Webinar der IHK Koblenz am 13. Oktober.
Mit der EmpCo-Richtlinie („Empowering Consumers for the Green Transition“) hat die Europäische Union die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen gegenüber Verbrauchern deutlich verschärft. Die EU will damit Greenwashing einen Riegel vorschieben und erreichen, dass sich Kunden auf grüne Werbeversprechen verlassen können. In Deutschland sind die neuen Vorgaben seit dem 27. September 2026 anzuwenden.
Pauschale Umweltbegriffe im Fokus
Für Händler bringt das spürbare Änderungen mit sich. Begriffe wie „klimaneutral“, „umweltfreundlich“, „grün“ oder „nachhaltig“ lassen sich nicht mehr ohne Weiteres verwenden. Betroffen ist praktisch jede Stelle, an der ein Unternehmen mit seinen Kunden kommuniziert:
- Webseiten und Online-Shops
- Verpackungen und Etiketten
- Werbematerialien und Social Media
- allgemeine Produktkommunikation
Wer bisher mit allgemeinen Umweltversprechen geworben hat, sollte seine Aussagen deshalb zeitnah unter die Lupe nehmen.
Praxisnaher Überblick vom Experten
Im Webinar gibt Nachhaltigkeitsexperte Matthias Winter einen praxisnahen Überblick über die neuen Anforderungen. Er zeigt, welche Änderungen für Unternehmen relevant sind und worauf es bei einer rechtssicheren und transparenten Nachhaltigkeitskommunikation künftig ankommt. Teilnehmer können die Veranstaltung außerdem nutzen, um mögliche Auswirkungen auf die eigene Unternehmenskommunikation einzuschätzen und offene Fragen aus dem Betriebsalltag direkt zu klären.
Termin und Anmeldung
Das Webinar „EmpCo-Richtlinie: neue Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen“ findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, von 11 bis 12 Uhr digital statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Hier geht es zur Anmeldung.
(Text: IHK Koblenz/hv/ks; Bild: Canva AI)
Die letzten Artikel
Expertise von Fußgängerinnen und Fußgängern gefragt – Erste Ortsbegehung im Rahmen des Fußverkehrs-Checks am 24. Juni
Kaiserslautern. Die Route steht fest, am 24. Juni um 17 Uhr ist es soweit. Die erste Ortsbegehung im Rahmen des aktuell laufenden Fußverkehrs-Checks in Kaiserslautern beginnt. Die 1,6 Kilometer lange Route wird an insgesamt sieben Stationen über den Bännjerrück führen, im Fokus steht das Thema Barrierefreiheit. Die Route basiert auf den Wünschen und Anregungen aus der Bürgerschaft aus dem ersten Workshop, der im Mai stattfand. Eine Teilnahme an der Begehung ist aber freilich auch für Bürgerinnen und Bürger möglich, die am Auftaktworkshop nicht teilnehmen konnten. Die Verwaltung und das beauftragte Planungsbüro freuen sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Auch die
Fußverkehr in Zweibrücken – Fortsetzung des Fußverkehrs-Checks mit einer öffentlichen Begehung
Zweibrücken. Als eine von zehn Kommunen nimmt die Stadt Zweibrücken in diesem Jahr an den Fußverkehrs-Checks Rheinland-Pfalz teil. Unter dem Motto „Schritt für Schritt zu attraktiven Ortszentren“ wird der Fußverkehr in Zweibrücken gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Politik und der Verwaltung genau unter die Lupe genommen. Der erste Beteiligungsbaustein war der gut besuchte Auftaktworkshop im Mai. Nun geht der Fußverkehrs-Check mit zwei Begehungen in die nächste Runde. Die erste Begehung in der Umgebung der Innenstadt führt über die Landauer Straße, entlang des Bleicherbachs, über die Saarlandstraße zur Rosengartenstraße. Von dort geht es über die Gutenbergstraße und den Schlossplatz bis
Deutscher Schuhmarkt 2024 mit leichtem Umsatzrückgang
Deutscher Schuhmarkt. Die andauernden globalen Krisen sowie die anhaltend hohe Inflation führen weiterhin zu einer spürbaren Konsumzurückhaltung unter den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland. Dies bestätigt auch der aktuelle „Branchenbericht Schuhe 2025“ des IFH KÖLN in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung. Leichter Umsatzrückgang Demnach musste der deutsche Schuhmarkt im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Umsatzrückgang von 0,9 Prozent hinnehmen. Das Marktvolumen lag damit bei insgesamt 9,5 Milliarden Euro. Für das kommende Jahr prognostizieren die Marktexperten von IFH und BBE keine wesentliche Erholung: Auch 2025 dürfte der Umsatz weitgehend stagnieren und sich auf ähnlichem Niveau wie 2024 bewegen.

