Raus aus der Schule – rein ins Praktikum!
Wir, die Netzwerkpartner*innen in Rheinland-Pfalz am Übergang Schule- Beruf, wollen mit der Initiative „Raus aus der SCHULE…Rein ins PRAKTIKUM“ Jugendliche und Betriebe wieder dafür gewinnen Praktika zu nutzen.
Jungen Menschen werden dadurch wichtige Praxiserfahrungen für ihre Berufswahlentscheidung ermöglicht und die Betriebe haben die Chance für eine Ausbildung in ihrem Betrieb zu werben und ihre Fachkräfte der Zukunft kennenzulernen.
Praktika bieten viele Vorteile für:
Jugendliche
- Praktikant*innen erhalten einen ersten Eindruck von einem bestimmten Berufsfeld und von einem Unternehmen.
- Sie haben dadurch einen direkten Zugang zur Berufspraxis und sammeln „erste Berufserfahrungen“.
- Ein Praktikum gibt Einblick in Arbeitsweisen von bestimmten Aufgaben- und Arbeitsfeldern und bietet somit die Chance, die spätere Berufswahl auszuloten.
- Praktika fördern das Bewusstsein für persönliche Interessen und Potenziale und legen die eigenen Fähigkeiten offen.
Betriebe
- Praktikant*innen sind eine wichtige und gute Form der Gewinnung von Mitarbeiter*innen, um einen Pool an künftigen potenziellen Nachwuchskräften aufzubauen.
- Es besteht die Chance, Jugendliche persönlich kennenzulernen, auch Jugendliche deren Notenbild nicht in Gänze den Vorstellungen des AG entspricht, die aber motiviert und engagiert sind.
Die mit Praktikant*innen verbundene Nachwuchsförderung ist auch eine Möglichkeit, sich nach außen hin ein gutes Image aufzubauen und sich bei jüngeren Zielgruppen bekannt zu machen (Public Relations).
Die Broschüre für Arbeitgeber*innen und Beratende enthält wichtige Informationen rund um das Thema Praktikum (z.B. Tipps, Praktikumsarten und rechtliche Rahmenbedingungen).
Die letzten Artikel
Einzelhandel in Rheinland-Pfalz und im Saarland 2026
Minimales Wachstum in herausforderndem Umfeld Der Einzelhandel in Rheinland-Pfalz und im Saarland steht 2026 vor einem Jahr moderater Entwicklung. Während bundesweit ein nominales Umsatzwachstum von zwei Prozent erwartet wird, profitieren auch die beiden Bundesländer von dieser vorsichtigen Erholung. In Rheinland-Pfalz wird ein Gesamtumsatz von rund 32,8 Milliarden Euro prognostiziert, im Saarland sind es etwa 8,4 Milliarden Euro. Real bedeutet dies jedoch nur ein Plus von 0,5 Prozent – das hohe Preisniveau der vergangenen Jahre bleibt bestehen und belastet die Kaufkraft der Verbraucher nachhaltig. Verhaltene Verbraucherstimmung prägt das Jahr Die Konsumlaune bleibt 2026 verhalten. Nach dem schwachen Schlussspurt im Weihnachtsgeschäft 2025,
Valentinstag 2026: Einzelhandel in Rheinland-Pfalz und im Saarland erwartet rund 70 Millionen Euro Umsatz
Rund 69,8 Millionen Euro Umsatz erwarten die Einzelhändler in Rheinland-Pfalz und im Saarland rund um den Valentinstag am 14. Februar. Bundesweit rechnet der Handelsverbands Deutschland (HDE) beim Valentinstags-Geschäfts mit einem Umsatz von 1,18 Milliarden Euro. Für die Region bedeutet das einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr (77,3 Millionen Euro), der allerdings bundesweiten Trends folgt. „Der Valentinstag ist für viele Menschen eine Herzensangelegenheit“, sagt Dr. Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Südwest. „Unsere Händler vor Ort bieten die passenden Geschenke – von klassischen Blumensträußen über Pralinen bis hin zu Schmuck. Da findet jeder eine kleine Aufmerksamkeit für seine Liebsten.“ Allerdings gibt es in
150 Jahre Firmengeschichte in der Südpfalz
Lagerhallen in Hochstadt Adam Theis GmbH: Vom Gemüsehändler zum Frische-Partner der Gastronomie Die Adam Theis GmbH aus Hochstadt feierte 2025 ihr 150-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen Gemüsehändler entwickelte sich in eineinhalb Jahrhunderten ein moderner Frische-Partner der Gastronomie. Gegründet wurde das Unternehmen 1875 von Georg Simon Theis, der zunächst mit Karotten und Zwiebeln aus Hochstadt und den umliegenden Dörfern handelte. In den späten 1950er-Jahren begann die Aufbereitung und Verpackung von Karotten. Ab den 1960er-Jahren lieferten Landwirte aus einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern ihr Gemüse nach Hochstadt. Gleichzeitig wuchs der Kundenkreis: Neben Wochenmarkthändlern belieferte das Unternehmen Großhändler auf den Märkten

