Mainzer Quartiere zeigen Profil: Neues Branding für die Innenstadt
Sechs Mainzer Quartiere erhalten ein eigenes visuelles Profil: Mit einem neuen Branding will das Mainzer Citymanagement die unterschiedlichen Charaktere der Innenstadt sichtbar machen.
Markt, Altstadt, Schillerplatz oder Neustadt: Die Mainzer Innenstadt besteht aus Quartieren mit ganz unterschiedlichen Atmosphären, Angeboten und Qualitäten. Genau diese individuellen Charaktere möchte das Mainzer Citymanagement künftig stärker sichtbar und erlebbar machen. Mit einem neuen Branding für die sechs Quartiere Bahnhof, Markt, Altstadt, Citymeile, Schillerplatz und Neustadt erhält jeder Bereich nun ein eigenes visuelles Profil, verbunden durch eine gemeinsame Gestaltung.
Sechs Quartiere, sechs Charaktere
Für das neue Erscheinungsbild wurden Logos im Stil von Briefmarken entwickelt. Sie bilden einen gemeinsamen visuellen Rahmen und lassen gleichzeitig Raum für die Besonderheiten jedes einzelnen Quartiers. Jedes Motiv greift Eigenschaften und Stimmungen des jeweiligen Bereichs auf, statt einzelne Sehenswürdigkeiten abzubilden.
Entwickelt wurden die Quartiersprofile gemeinsam mit Quartierssprechern und weiteren Akteuren aus der Mainzer Innenstadt, umgesetzt von den Agenturen „Die Hofpost“ und „Wie wollt ihr Leben“.
Orientierung für Gäste, Impuls für Akteure
Das neue Branding soll Besuchern künftig helfen, sich in der Innenstadt zu orientieren, und gleichzeitig Händler, Gastronomen und Immobilieneigentümer dazu anregen, die Identität ihres Standortes weiterzuentwickeln. Vorlagen für Social Media, Plakate und weitere Kommunikationsmaterialien sollen demnächst kostenlos über das Mainzer Citymanagement zur Verfügung stehen.
Mehr dazu finden Sie hier.
(Text: hv/ks; Quelle/Bild: Mainz City Management e. V.)
Die letzten Artikel
KI-Kennzeichnungspflicht ab August: Kein reines Online-Thema
Ab dem 2. August 2026 müssen Unternehmen offenlegen, wenn nach außen gerichtete Inhalte von einer KI erzeugt wurden. Die Regel betrifft nicht nur den Onlinehandel. Wer KI für Social Media, Website oder Kundenkommunikation nutzt, ist in der Pflicht. Wer ein Ladengeschäft in der Fußgängerzone betreibt und keinen Onlineshop hat, fühlt sich von EU-Digitalregeln meist nicht angesprochen. Bei der neuen Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte aus Artikel 50 des EU AI Act ist das anders. Die Regel gilt für jeden, der künstliche Intelligenz im geschäftlichen Kontext einsetzt und damit Inhalte produziert, die Kunden zu sehen bekommen. Was genau ab August gilt Die Kennzeichnungspflicht
Fußverkehrs-Check Speyer: Stadt lädt Bürger und Handel zu zwei Begehungen ein
Speyer. Wie sicher, komfortabel und barrierefrei sind die Wege für Fußgänger in Speyer? Dieser Frage geht die Stadt im Rahmen des Fußverkehrs-Checks 2026 nach. Bei zwei öffentlichen Begehungen am 22. und 24. Juni können Bürger ihre Erfahrungen und Hinweise direkt einbringen. Anmeldung bis 18. Juni. Gut zu Fuß, gut für den Handel Speyer gehört zu den zehn Kommunen in Rheinland-Pfalz, die in diesem Jahr am Fußverkehrs-Check des Landes teilnehmen. Das Programm steht unter dem Motto „Gut zu Fuß in meiner Stadt“ und wird vollständig vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau im Rahmen des Schwerpunkts „Innenstädte der Zukunft“ finanziert. Den
Juwelier Lehmann in Landau: 135 Jahre Tradition und Leidenschaft für Schmuck und Uhren
Seit 1891 steht der Name Lehmann für Goldschmiedekunst und feinen Schmuck – heute führt Vera Lehmann das Traditionshaus in Landau bereits in vierter Generation. Die Geschichte von Juwelier Lehmann beginnt im Mai 1891, als Goldschmiedemeister Hermann Lehmann in der Langestraße in Waldkirch im Breisgau ein Schmuck- und Uhrenfachgeschäft mit eigener Goldschmiedewerkstatt eröffnet. Was als bescheidener Laden für Schmuck, Uhren und Goldarbeiten begann, legte den Grundstein für eine bemerkenswerte Familiengeschichte, die bis heute andauert. In den frühen 1930er Jahren übernahm Artur Fritz Lehmann, Neffe des Gründers und selbst gelernter Goldschmied, gemeinsam mit seiner Ehefrau Auguste das Geschäft. Artur Fritz hatte seine Gesellenprüfung

