Verkaufsoffener Sonntag in Kaiserslautern: Chancen für den Handel

Verkaufsoffener Sonntag in Kaiserslautern: Chancen für den Handel

Veröffentlicht am: 28. Mai 2026Kategorien: Events, Lokales, Pfalz, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News

Am 31. Mai 2026 öffnen Geschäfte in der Innenstadt und in den Gewerbegebieten von 13 bis 18 Uhr.

Kaiserslautern lädt am Sonntag, 31. Mai 2026, zum Einkaufsbummel ein. Anlässlich der Lautrer Maikerwe öffnen zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt sowie in den Gewerbegebieten von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Parallel dazu findet auf dem Messeplatz die traditionelle Maikerwe statt, die noch bis zum 8. Juni 2026 läuft. Fahrgeschäfte, Gastronomie und ein buntes Rahmenprogramm sorgen für zusätzliche Frequenz in der Stadt. Alle öffentlichen Parkplätze sind an diesem Tag kostenlos nutzbar, weitere Parkflächen stehen am Rathaus West, in der Meuthstraße und auf dem Schulhof des Burggymnasiums zur Verfügung.

Verkaufsoffene Sonntage sind für den stationären Handel mehr als ein freier Verkaufstag. Sie sind eine der wenigen Gelegenheiten, Kunden in entspannter Atmosphäre und ohne Zeitdruck anzusprechen. Wer diesen Tag gut vorbereitet, kann ihn deutlich wirkungsvoller nutzen als einen normalen Samstag.

So holen Händler das Beste aus dem Tag heraus

Der verkaufsoffene Sonntag zieht ein anderes Publikum an als der Werktag. Familien, Ausflügler, Kerwebesucher: Viele kommen nicht mit konkretem Kaufziel, sondern zum Schlendern. Genau das ist eine Chance. Wer seinen Laden einladend gestaltet, sichtbar kommuniziert und das Personal gut einsetzt, profitiert überproportional.

Konkret empfiehlt der Handelsverband Südwest:

  • Sichtbarkeit vorab schaffen. Schaufenster, Social-Media-Posts und lokale Werbung sollten bereits in den Tagen vorher auf die Öffnung hinweisen. Wer erst am Sonntag kommuniziert, verliert Reichweite.
  • Aktionen gezielt einsetzen. Ein Sonntags-Angebot, eine Produktpremiere oder ein kleines Rahmenprogramm im Laden geben Besuchern einen Grund, gezielt vorbeizukommen.
  • Erlebnis in den Vordergrund stellen. Persönliche Beratung, Produktvorführungen oder kleine Extras wie ein Willkommensgetränk schaffen Erinnerungen, die Kundenbindung stärken.
  • Personal richtig planen. Erfahrene Mitarbeiter sollten an diesem Tag präsent sein. Der erste Eindruck zählt besonders, wenn Laufkundschaft erstmals ins Geschäft kommt.
  • Kaufabschlüsse aktiv fördern. Kunden, die sonntags ohne Zeitdruck shoppen, sind häufig empfänglicher für Zusatzverkäufe. Gut geschultes Personal kann das gezielt nutzen.

Verkaufsoffene Sonntage sind auch ein Signal nach außen: Der stationäre Handel ist lebendig, präsent und attraktiv. Gerade in Zeiten, in denen Innenstädte unter Druck stehen, setzt jeder gut genutzte Sonntag ein wichtiges Zeichen.

Der nächste verkaufsoffene Sonntag in Kaiserslautern findet im Rahmen der Lautrer Oktoberkerwe am 18. Oktober 2026 statt.

(Text: Handelsverband Südwest/ks; Bild: AdobeStock_379139624)

Die letzten Artikel

Fußverkehrs-Check Bad Neuenahr-Ahrweiler: Auftaktworkshop am 16. Juni 2026

9. Juni 2026|Events, HVSUEW, Mittelrhein, Pfalz, Rheinland-Pfalz, Top News|

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie gut lässt es sich in der Stadt zu Fuß unterwegs sein? Wo gibt es Lücken, Schwachstellen oder Verbesserungspotenzial? Diesen Fragen widmet sich die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler im Rahmen der Fußverkehrs-Checks, die das Land Rheinland-Pfalz im Programm „Innenstädte der Zukunft“ fördert. Bad Neuenahr-Ahrweiler hat sich erfolgreich auf die Teilnahme beworben und gehört zu den ausgewählten Gewinnerkommunen. Das erklärte Ziel: Mängel und Schwächen im Fußverkehr im Zuge des laufenden Wiederaufbaus gezielt zu verbessern. Als Schwerpunktbereiche wurden das Mittelzentrum in Ahrweiler und das Kurviertel in Bad Neuenahr ausgewählt, da die Verwaltung dort besonderes Verbesserungspotenzial sieht. Bürger, Handel und Politik gemeinsam vor

E-Rechnungspflicht ab 2027: Handelsunternehmen müssen jetzt aktiv werden

3. Juni 2026|FDF, HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Weniger als sieben Monate bleiben bis zur nächsten Stufe der E-Rechnungspflicht. Ab 1. Januar 2027 müssen Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz von mehr als 800.000 Euro im B2B-Bereich strukturierte elektronische Rechnungen ausstellen. Doch eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt: Ein Drittel der deutschen Unternehmen hat noch nie eine E-Rechnung verschickt. Was gilt ab wann? Die Grundlage schafft das Wachstumschancengesetz, das der Bundesrat im März 2024 verabschiedet hat. Seit dem 1. Januar 2025 gilt bereits die Empfangspflicht: Alle Unternehmen müssen in der Lage sein, E-Rechnungen entgegenzunehmen. Der Versand wird stufenweise verpflichtend: Ab 1. Januar 2027: Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als

HDE-Konsumbarometer Juni 2026: Verbraucherstimmung stabilisiert sich leicht

2. Juni 2026|HVMITTE, HVSUEW, Mitglieder, Mittelrhein, Pfalz, Rheinhessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Top News, Trier|

Trotz des anhaltenden Irankriegs hellt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland zum Beginn des Junis leicht auf. Das zeigt das aktuelle HDE-Konsumbarometer, das monatlich vom Handelsblatt Research Institute im Auftrag des Handelsverbandes Deutschland (HDE) erstellt wird. Der negative Trend stoppt vorerst. Von einer echten Erholung kann aber noch nicht die Rede sein. Konsumzurückhaltung nimmt nicht weiter zu Die Anschaffungsneigung der Verbraucher verändert sich gegenüber dem Vormonat kaum. Ein deutlicher Stimmungsumschwung ist das nicht, aber immerhin: Die Verschlechterung der vergangenen Monate setzt sich nicht weiter fort. Gleichzeitig zeigt sich eine leichte Verschiebung beim Sparverhalten. Die Bereitschaft, einen größeren Teil des Einkommens zurückzulegen, sinkt

Nach oben