Inflation in Rheinland-Pfalz zieht im Juli deutlich an
Die Preise steigen wieder schneller. Die Inflationsrate in Rheinland-Pfalz lag im Juli 2026 bei 3,1 Prozent. Im Juni waren es noch 2,4 Prozent. Hauptgrund ist der Wegfall des Tankrabatts.
Was teurer wurde
- Kraftstoff +28,9 %
- Heizöl +29 %
- Möhren +27,9 %
- Gurken +26,8 %
- Schokolade & Riegel +8,8 %
- Gemüse insgesamt +4,7 %
- Zucker, Marmelade, Honig +3,9 %
Der Haupttreiber: Energie. Mit dem Wegfall des Tankrabatts stiegen die Kraftstoffpreise binnen eines Monats von plus 8,9 auf plus 28,9 Prozent im Jahresvergleich.
Was günstiger wurde
- Butter –26,9 %
- Speisefette & -öle –12,6 %
- Strom –4,9 %
- Molkereiprodukte & Eier –3,8 %
- Bekleidung & Schuhe –1 %
Wer im Lebensmittelhandel tätig ist, kann bei Milchprodukten und Fetten gezielt mit Preisaktionen arbeiten.
Was das für den Handel bedeutet
- Energiekosten wieder im Fokus. Der Wegfall des Tankrabatts trifft Transport- und Logistikkosten unmittelbar. Wer Lieferketten kalkuliert, sollte die neuen Kraftstoffpreise einpreisen.
- Gemüsepreise unter Beobachtung. Möhren und Gurken sind deutlich teurer geworden. Für den Lebensmittelhandel lohnt sich ein Blick auf alternative Bezugsquellen oder Saisonware.
- Kerninflation stabil. Ohne Energie und Lebensmittel liegt die Teuerung unverändert bei 2,5 Prozent. Der Basispreisdruck bleibt also konstant, nicht steigend.
- Bekleidung saisonal günstiger. Der SSV zeigt Wirkung: Bekleidung und Schuhe wurden gegenüber dem Vormonat um 4,4 Prozent billiger.
Fazit
Die Inflation ist im Juli spürbar gestiegen, vor allem wegen des Tankrabatt-Wegfalls. Für Händler gilt: Energiekosten neu kalkulieren, bei Gemüse und Milchprodukten die Preisentwicklung im Blick behalten und Kunden transparent informieren.
Mehr Informationen dazu finden Sie hier auf den Seiten des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz.
(Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Juli 2026/hv/ks; Bild: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)
Die letzten Artikel
Digital Markets Act: DMA
Article-by-Article Commentary Beschreibung Mit dem Digital Markets Act (DMA) unterliegen die großen Plattformbetreiber bestimmten Verhaltenspflichten. Der neue Kommentar erläutert praxisnah die Vorschriften des DMA und seine Auswirkungen auf die digitalen „Gatekeeper“ sowie die gewerblichen und privaten Nutzerinnen und Nutzer der Plattformen. Rupprecht Podszun, Professor an der Universität Düsseldorf, Experte für Wettbewerbsrecht und digitale Regulierung, Berater während des Gesetzgebungsverfahrens des DMA. Philipp Bongartz, Europäische Kommission | Sophie Gappa, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz | Silke Heinz, Heinz & Zagrosek | Björn Herbers, CMS | Florian Huerkamp, Herbert Smith Freehills | Thorsten Käseberg, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz | Alexander Kirk, Universität
Auftaktworkshop der Fußverkehrs-Checks Rheinland-Pfalz in Zweibrücken
Zweibrücken. Die Stadt Zweibrücken nimmt die Fußverkehrsbeziehungen zwischen dem Bubenhauser Kreisel und der Innenstadt unter die Lupe: Am 12. Mai starten die Fußverkehrs-Checks Rheinland-Pfalz mit einem Auftaktworkshop. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren: Was funktioniert bereits gut? Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte vielleicht ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen? Ziel des Fußverkehrs-Checks ist es, dass unterschiedliche Akteurinnen und Akteure die Belange des Fußverkehrs aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Kern
Fußverkehrs-Check in Kaiserslautern auf dem Bännjerrück – Stadt lädt Bürgerinnen und Bürger zum Auftaktworkshop am 20. Mai ein
Kaiserslautern. Am Dienstag, 20. Mai , startet der erste Fußverkehrs-Check der Stadt Kaiserslautern mit einem Auftaktworkshop. Dabei nimmt die Stadtverwaltung den Fußverkehr rund um die Stresemannschule und das kleine Versorgungszentrum im Rauschenweg/Am Rabenfels unter die Lupe. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der zu Fuß Gehenden zu diskutieren: Was funktioniert bereits gut? Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Bei dem Fußverkehrs-Check unter dem Motto „Schritt für Schritt zu attraktiven Ortszentren“ beleuchten unterschiedliche Akteurinnen und Akteure die Belange

